Monthly House View | September 2026

Monthly House View | September 2026

Aktuelle Positionierung von Pictet Wealth Management über alle Anlageklassen und -themen hinweg.

Der US-Dollar steht erneut unter Druck, da die Anleger die Steuerung der Fiskal- und Geldpolitik in den USAkritisch hinterfragen. 

Die US-Staatsverschuldung übersteigt inzwischen USD 40 Bio., und das Haushaltsdefizit verharrt bei rund 6,3% des BIP. Das Wachstum der US-Wirtschaft bleibt robust, gestützt durch aussergewöhnlich hohe Investitionen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI). 

Doch die US-Verbraucher leiden zunehmend unter hohen Benzinpreisen und Hypothekenzinsen sowie nachlassender fiskalischer Unterstützung im Rahmen des One Big Beautiful Bill. Wir erwarten, dass die PCE-Kerninflationzum Jahresende bei rund 3% liegen und damit weiter über dem Zielwert der Federal Reserve von 2% verharren wird. Dies könnte den Ausgang der US-Zwischenwahlen im November beeinflussen. 

Die Kombination aus robustem Wachstum und hartnäckiger Inflation wird die Glaubwürdigkeit der Fed auf die Probe stellen. Wir gehen davon aus, dass die Fed ihren Leitzins bis zum Jahresende unverändert lässt.  Wir beobachten eine Abschwächung der Konsumausgaben in den USA und werden die Entwicklung der Inflations- und Arbeitsmarktdatenin den kommenden Monaten genau verfolgen. 

Der globale Anleihenmarkt verzeichnete in diesem Sommer eine Verkaufswelle, und die Renditen erreichten den höchsten Stand seit Jahrzehnten. Anleihenanleger verlangen inzwischen eine höhere Risikoprämie, da die Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen zunehmen. Die rekordhohen Emissionen lang laufender Anleihen von Emittenten mit KI-Bezug verschärfen die Lage zusätzlich und sorgen für höheren Angebotsdruck am langen Ende der Renditekurve.

Das US-Finanzministerium versuchte, durch Anleihenrückkäufe und eine Intervention beim Wechselkurs des Yen den Anstieg der Renditen einzudämmen. Doch diese Massnahmen konnten die Volatilität am Anleihenmarkt kaum verringern. 

In Europa haben sich die Unternehmensgewinne gut gehalten, doch höhere Energiekosten und restriktivere Kreditbedingungen bleiben klare Belastungsfaktoren. Die Gesamtinflation im Euroraum stieg im August aufgrund der höheren Energiepreise deutlich an.

For illustration purpose only. There can be no assurance that these forecasts will be achieved.
Footnote
Confirm your selection
By clicking on “Continue”, you acknowledge that you will be redirected to the local website you selected for services available in your region. Please consult the legal notice for detailed local legal requirements applicable to your country. Or you may pursue your current visit by clicking on the “Cancel” button.

Willkommen bei Pictet

Sie befinden sich auf der folgenden Länderseite: {{CountryName}}. Möchten Sie die Länderseite wechseln?