Pictet. Eine erzählenswerte Geschichte

Pictet. Eine erzählenswerte Geschichte.

Eine Reise durch die 220-jährige Geschichte von Pictet. Erfahren Sie mehr über acht Meilensteine in der Geschichte, untermalt von Bildern aus dem Pictet-Archiv.

Old building in the old town of Geneva
The de Candolle house is the bank’s first premises.

Since 1805

8, rue de la Corraterie 1856 3, cour Saint-Pierre 1805 6, rue Diday 1926 10, rue Diday 1910 29, boulevard Georges-Favon 1975 12, rue Petitot 1878 26, rue de la Cité 1819 60, route des Acacias 2006 Napoleonic wars 1803–1815 Geneve joined the Swiss Confederation 1815 First widespread financial crisis in the US Financial crisis triggers economic depression in Europe and North America 1873 Germany’s chancellor Bismarck devises world’s first pension. 1889 Swiss National Bank, pushed for by Ernest Pictet, begins operations; it later absorbs Banque du Commerce of which he was president for 36 years. 1907 Wall Street Crash 1929 Swiss Banking Act is passed; includes Article 47(b) reinforcing banking secrecy. 1934 Second World War 1939–1945 Washington Agreement unfreezes Swiss client assets abroad. 1946 Cuban missile crisis 1962 Student uprisings in Paris. 1968 President Nixon suspends dollar convertibility into gold. 1971 Arab OPEC members double the price of crude oil, triggering global energy crisis 1973 Black Monday, gigantic stock market crash. 1987 Japanese asset price bubble. 
The Imperial Palace is worth more than all real estate in California Rattled investors liquidate investments in US stocks and bonds and seek safety in gold 1893–1897 US financial panic caused by overexpansion of the economy 1857 Kaiser Wilhelm II chauffeured in Pic-Pic car on visit to Switzerland. 1912 Speculative investments in Latin America, including the imaginary country of ‘Poyais’, lead to a stock market crash in London. 1825 Creation of Swiss francs 1850 Russia invades Ukraine 2022 Subprime mortgage crisis 2008 Switzerland accepts Article 26 of OECD’s Model Tax Convention. 2009 UK leaves EU. Covid-19 coronavirus becomes global pandemic. 2020 Great East Japan earthquake and tsunami. Arab Spring. 2011 Birth of the Euro. 9/11 terror attacks in the US trigger geopolitical uncertainty. 2001 11,000 of 25,000 us banks fail; unemployment in the us reaches 25% by 1933. 1929–1933 Geneva Banking
Crisis. 1931–1936 First World War 1914–1918 2020 MONACO, 
NEW YORK, SHANGHAI
offices 2017 stuttgart
office 2015 verona
office 2014 munich
office 2007 barcelona, dubai
offices 2006 rome 
office 2009 basel
office 2011 osaka, 
taipei
offices 2012 AMSTERDAM, BRUSSELS,
TEL-AVIV
offices Campus Pictet de Rochemont, Route des Acacias 2025 2025 LISBON
office 1805
THE ORIGINS OF PICTET On 23 July 1805, two young entrepreneurs, Jacob-Michel-François de Candolle and Jacques-Henry Mallet, signed a partnership deed in Geneva with three limited partners. 1841
THE FIRST ‘PICTET’ BECOMES 
A PARTNER When Edouard Pictet-Prevost became a Partner at , the name ‘Pictet’ was added to the company name and has remained so to this day. De Candolle, Turrettini & Cie 1926
GLOBAL INSTABILITY 
AND UNREST In the last decade of Guillaume Pictet’s leadership, Geneva underwent major industrial growth and the bank forged important links with America. After Guillaume’s death, the bank changed its name to Pictet & Cie and relocated its offices to 6 rue Diday just 50 meters away. 1955
RECOVERY To offset the consequences of World War II, the bank began to diversify its activities, in particular by investing in real estate and commodities. From 1960 onwards, wealth management started to enjoy a revival. 1974
EXPANDING BEYOND GENEVA In the second half of the 20th century, Pictet set up offices outside Europe in response to thestart of the globalisation of financial markets. Pictet embarks on its first ventures intoinstitutional asset management. 1989
GLOBALISATION TAKESHOLD The fall of the Berlin Wall marked the end of the Cold War.With the apparent victory of capitalism over communism,a new globalised world emerged, offering manynew opportunities (and risks) for investment. 2005
FROM LEGACY TO EXCELLENCE Having preserved its reputation and stability for 200 years, the firm now became a private bank of international stature with 2,000 employees. A period of consolidation and professionalisation of services followed, leading to the firm we know today. 2025
EMBRACING THE FUTURE, RESPECTING TRADITION 2025 will mark Pictet’s 220th anniversary and workon its new head office is due to be completed. The Campus Pictet de Rochemont will representan institution proud of its roots but with a clear focuson success and sustainability for future generations. 1974 montreal office 1989 luxembourg office 1951 montevideo office
closed 1974 1981 tokyo 
office 1982 zurich office 1986 hong kong office 1995 singapore office 1998 LAUSANNE 
RIO DE JANEIRO* VANCOUVER**
offices
* closed 2003
** Closed 2002 2000 milan & turin
offices 1999 frankfurt
office 2003 madrid
office 2004 paris
office 1978 nassau
office 1956 beirut 
office
closed 1956 1980 london 
office 1949 tangier 
office
closed 1956

1805 — Die Anfänge der Bank

Am 23. Juli 1805 unterzeichnen zwei junge Unternehmer, Jacob-Michel-François de Candolle und Jacques-Henry Mallet, zusammen mit drei Kommanditären einen Gesellschaftsvertrag.

  • Weltgeschehen

    Europa unter Napoleons Herrschaft

    Die Bank wurde in einer Zeit gegründet, in der Genf von Frankreich annektiert war (1798–1813). Die Gründung erfolgte mitten im Umbau des Finanzsektors nach großen Insolvenzen, die das Resultat der wirtschaftlichen Folgen der Französischen Revolution waren.

  • Bei Pictet

    Geburt des modernen Private Banking

    Mit der Gründung der Banque De Candolle Mallet & Cie entstand in Genf eine neue Form einer unabhängigen Finanzpartnerschaft, die später als „Privatbank“ bezeichnet wurde. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Leitung der Bank von einer Teilhabergeneration auf die nächste übertragen. Dabei legten die Teilhaber Wert auf Prinzipien, die bis heute das Wesen der Bank prägen: eine gewisse Strenge mit Wurzeln im Calvinismus, eine umsichtige und diskrete Geschäftsführung sowie eine weltoffene Haltung, die sich in den Investitionen widerspiegelt.

  • Wichtigste Geschäftsaktivitäten

    Wie bei allen Genfer Banken jener Zeit stand am Anfang der Handel mit Waren und Rohstoffen im Vordergrund. Schon bald verlagerte sich der Schwerpunkt jedoch darauf, Kunden in finanziellen und geschäftlichen Belangen zu beraten und deren Vermögen zu verwalten. Im Unterschied zu ihren Vorgängern verfolgten die Teilhaber eine langfristige Strategie und streuten die Risiken, indem sie in Unternehmen in ganz Europa investierten – mit dem Ziel, das Vermögen ihrer Kunden wirksamer vor Krisen zu schützen.

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Von Anfang an eine Familienbank

    Obwohl die Familie Pictet nicht direkt an der Gründung des Hauses De Candolle, Mallet & Cie beteiligt war, bestand bereits von Anfang an eine familiäre Verbindung: Einer der Gründer, Jacob de Candolle, war der Großvater von Ernest Pictet, der 1856 selbst Teilhaber wurde. Pictet war somit schon seit jeher eine echte Familienbank.

Kennzahlen

  • 1
    Standort
    Genf
  • 5
    Mitarbeitende
    Zwei Gründer und drei Kommanditäre
  • 125.000
    Genfer Pfund
    Pictets Gründungskapital – heute ca. CHF 30 Millionen

Bilder aus dieser Zeit

Gründungsurkunde der Banque De Candolle, Mallet & Cie, unterzeichnet von Jacob-Michel-François de Candolle und Jacques-Henry Mallet.

Zur gleichen Zeit...

Die territoriale Vergrößerung Genfs war dem Verhandlungsgeschick des Staatsmanns und Diplomaten Charles Pictet de Rochemont auf dem Wiener Kongress zu verdanken. Sie war eine wesentliche Voraussetzung für den späteren Beitritt des Kantons zur Eidgenossenschaft. Auch die Erklärung, mit der die Großmächte die dauerhafte Neutralität der Schweiz im Zweiten Pariser Vertrag von 1815 anerkannten, wurde von ihm verfasst. Seine Frau, Sara Pictet de Rochemont (1767–1830), unterrichtete Kinder in Lancy, nur zwei Kilometer vom heutigen Hauptsitz entfernt. Ein Park im neuen Stadtviertel Pont Rouge trägt heute ihren Namen.

Ihre überschaubare Größe und konsequente Neutralität waren für die Stadt Genf von unschätzbarem Vorteil – insbesondere im Geschäfts- und Handelswesen.
— Jean-Marc-Jules Pictet-Diodati, Politiker, spricht mit Napoleon Bonaparte über die Stadt

1841 — Der erste „Pictet“ tritt der Bank bei

1841 wird Edouard Pictet-Prevost Teilhaber bei De Candolle, Turrettini & Cie. Mit ihm kommt der Name „Pictet" in die Firmenbezeichnung und prägt seither die Identität der Bank.

  • Weltgeschehen

    Industrielle Revolution

    1848 wurde die neue Schweizerische Bundesverfassung unterzeichnet und zwei Jahre später der Schweizer Franken eingeführt. Wissenschaftliche und technische Fortschritte führten in ganz Europa zu einer raschen Industrialisierung. 

  • Bei Pictet

    Neuartige Investitionen

    Der Bau der ersten Eisenbahnlinien beschleunigte die Industrielle Revolution. Die Bank beteiligte sich als Mitglied verschiedener Konsortien an der Förderung und Finanzierung dieser neuen Transportmittel und interessierte sich zum ersten Mal seit ihrer Gründung für das maritime Geschäft.

  • Geschäftsschwerpunkt

    Risiken streuen

    Im Auftrag ihrer Kunden hielt die Bank ein breites Spektrum an Wertpapieren, um Risiken angemessen zu streuen – darunter ausländische Staatsanleihen und Aktien in- und ausländischer Unternehmen. Zu den Anleihenemittenten gehörten Frankreich, die Niederlande sowie die Stadt Paris. Im Aktienportfolio befanden sich zudem Papiere zur Finanzierung der Drahtbrücke von Pâquis, eine der ersten Hängebrücken Europas. Im Jahr 1821 übernahm Pictet die Schweizer Vertretung der in Paris ansässigen Lebensversicherung Compagnie Générale d’Assurances sur la Vie.

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Allianz der Privatbanken

    Im Jahr 1844 verhandelte Édouard Pictet im Auftrag von Quatuor, einem Zusammenschluss von vier Genfer Privatbanken, mit Camillo Cavour, dem späteren Ministerpräsidenten des geeinten Italiens, über die Finanzierung der piemontesischen Eisenbahnen. Auch wenn dieses Projekt letztlich aus innenpolitischen Gründen scheiterte, diente Quatuor noch lange Zeit als Vorbild. So kam es in den 1970er-Jahren zu einem erneuten Zusammenschluss – diesmal unter den Genfer Privatbankiers. Zu den Mitgliedern gehörte auch Pictet & Cie, banquiers privés.

Kennzahlen

  • 1
    Standort
    Genf
  • 8
    Mitarbeitende
    Zwei Gründer, drei Kommanditäre und drei Mitarbeiter
  • 192.000
    CHF
    Durchschnittlicher Jahresgewinn (heute ca. CHF 10–20 Millionen)

Bilder aus dieser Zeit

Zur gleichen Zeit...

Louis Pictet gründete im Jahr 1829 die Banque Louis Pictet. Die Bank war 55 Jahre lang tätig, bevor sich die Mitglieder dieses Familienzweigs anderen Tätigkeiten zuwandten.

Raoul Pictets Labor ― Raoul Pictet ist der Erste, dem die Verflüssigung von Sauerstoff gelingt. Diese Pionierleistung legt den Grundstein für die moderne Kältetechnik.

Umsicht und Risikobewusstsein prägten zunehmend das Selbstverständnis von Pictet. Zwar liessen sich Verluste nicht immer vermeiden, doch die Teilhaber hielten sich konsequent von spekulativen Geschäften fern, sodass selbst eine Wirtschaftskrise die Zahlungsfähigkeit der Bank nicht gefährden konnte.
— La Maison – Ursprung und Geschichte der Pictet-Gruppe

1926 — Die Welt in Aufruhr

Während der letzten Jahre unter der Leitung von Guillaume Pictet erlebt Genf ein starkes industrielles Wachstum, und die Bank knüpft wichtige Verbindungen nach Nordamerika. Nach seinem Tod änderte die Bank ihren Namen in „Pictet & Cie“ und verlegt ihren Sitz nur wenige Meter weiter an 6, Rue Diday.

  • Weltgeschehen

    Zeit der Krisen

    Die Jahre 1914 bis 1950 waren für Privatbanken eine schwierige Zeit. Kriege, gefolgt von politischen und wirtschaftlichen Krisen, beeinträchtigten Geschäftstätigkeit und Erträge. Während des Zweiten Weltkriegs wurden im Ausland angelegte Gelder eingefroren. Zu einigen Kunden brach der Kontakt zeitweise ganz ab.

  • Bei Pictet

    Pictet verhandelte im Auftrag der Schweiz

    Guillaume Pictet nutzte sein Netzwerk, um in den USA von 1915 bis 1924 im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft drei Staatsanleihen im Gesamtvolumen von 75 Millionen US-Dollar zu platzieren. Ziel war es, Devisen zu beschaffen und den Staatshaushalt zu stärken.

  • Wichtigste Tätigkeiten

    Ein Vorläufer von Anlagefonds

    Guillaume Pictet erkannte früh das grosse Potenzial des Elektrizitätssektors und gründete 1910 die Société Financière pour entreprises électriques aux États-Unis, eine geschlossene Investmentgesellschaft für Aktien von Elektrizitätsunternehmen, die heute noch unter dem Namen Amerosec existiert.

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Erfolgsbeteiligung

    Guillaume Pictet führte 1921 ein Erfolgsbeteiligungs- programm für Mitarbeitende („les parts“) ein. Charles Gautier gehörte zu den Pionieren der Altersvorsorge: Er entwickelt ein Pensionskassenmodell, bei dem Arbeitgeber und Mitarbeitende zu gleichen Teilen einzahlten, und förderte den Bau von Sozial- und Genossenschaftswohnungen in Genf.

Kennzahlen

  • 1
    Standort
    Genf
  • 63
    Mitarbeitende
    Mitarbeitende
  • 300
    CHF milliarden
    Verwaltetes Vermögen (1935)

Bilder aus dieser Zeit

Zur gleichen Zeit...

Lucien Pictet, ein passionierter Ingenieur, tat sich mit dem Unternehmer Paul Piccard zusammen. Gemeinsam entwickelten sie 1905 den Motor und das Chassis der ersten Pic-Pic-Automobile. Die Firma beschäftigte während des Ersten Weltkriegs 7000 Mitarbeitende und produzierte bis 1920 insgesamt 3000 Fahrzeuge.

Die Werke von Piccard, Pictet & Cie ― Sind während des Ersten Weltkriegs mit etwa 7000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber Genfs.

Aus Sorge vor einer Invasion während des Zweiten Weltkriegs brachten die Teilhaber die Goldbestände der Kunden aus den Tresorräumen in Sicherheit. Ivan Pictet erinnert sich, dass sein Vater Michel‚ einen Teil des Krieges in den Bergen verbrachte, um die Vermögenswerte der Bank an einem bis heute geheimen Ort zu bewachen. Doch so geheim war dieser Ort offenbar nicht: Ein Mitarbeiter berichtete später, die Goldbestände seien im Keller eines Ferienhauses der Familie Pictet in Crans-Montana aufbewahrt worden.
— La Maison – Ursprung und Geschichte der Pictet-Gruppe.

1955 — Eine Zeit des Aufschwungs

Um den Folgen des Kriegs entgegenzuwirken, diversifiziert die Bank ihre Geschäftstätigkeit und investiert verstärkt in Immobilien und Rohstoffe. Ab 1960 steht wieder vermehrt die Vermögensverwaltung im Zentrum.

  • Weltgeschehen

    Ungewisse Zeiten für die Vermögensverwaltung

    Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Schweiz in einer vergleichsweise soliden Verfassung. Ihre Industrie war unversehrt, und das Land verfügte über hohe Gold- und Devisenreserven. Auch der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr nahm – zunächst durch bilaterale, später durch multilaterale Handels- und Währungsabkommen – langsam wieder Fahrt auf. Die Bankenbranche jedoch erholte sich unter Bretton Woods mit seinen festen Wechselkursen und der starken Nachfrage nach dem Franken nur zögerlich.

  • Bei Pictet

    Neue Geschäftstätigkeiten

    Da ein Großteil des Kundenvermögens weiterhin gesperrt war, wandten sich die Teilhaber Jean-Pierre Demole und Alexandre van Berchem neuen Geschäftsfeldern zu. So beteiligte sich die Bank etwa an einer Reederei mit drei Frachtern und vier Handelsschiffen und finanzierte eine Erdölraffinerie in Antwerpen. Ein dritter Teilhaber, Victor Gautier, gründete zwei Kreditanstalten, deren Vorsitz Édouard Pictet übernahm. Mit dem erneuten Aufblühen des Vermögensverwaltungsgeschäfts rücken diese alternativen Geschäftstätigkeiten jedoch bald wieder in den Hintergrund.

  • Wichtigste Geschäftsaktivitäten

    Erste Niederlassungen im Ausland

    Um die Vermögen ihrer Kunden außerhalb eines noch unsicheren Europas zu sichern, eröffnete die Bank Niederlassungen im Freihafen von Tanger (1949), in Montevideo (1951) und in Beirut (1956).

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Finanz-Research

    Michel Pictet gründete die erste interne Abteilung für Finanzanalysen und übernahm den Vorsitz der geschlossenen Investmentgesellschaft Sopafin

Kennzahlen

  • 4
    Standorte
    Genf, Tanger, Montevideo, Beirut
  • 140
    Mitarbeitende
    Mitarbeitende
  • 2,5
    CHF Milliarden
    Verwaltetes Vermögen (1955)

Bilder aus dieser Zeit

Zur gleichen Zeit...

Jean Pictet spielte eine federführende Rolle bei der Ausarbeitung der Genfer Konventionen von 1949 zum Schutz der Kriegsopfer. 1952 engagierte sich Hélène Pictet, eine der prägenden Feministinnen und Pazifistinnen ihrer Zeit und Ehefrau des Teilhabers Charles Gautier, für das Frauenstimmrecht, das 1960 im Kanton Genf eingeführt wurde.

Pictet feiert 150-jähriges Bestehen ― Alle Mitarbeitenden der Bank wurden zu einem Fest im Haus von Albert Pictet, Les Agrès, in Mies (Waadt), eingeladen.

Ich war jung und noch nicht lange bei Pictet. Bei einer Veranstaltung traf ich Edouard Pictet und sagte ihm, dass ich Menschen bewundere, die in der Industrie arbeiten – die etwas herstellen, auf das man stolz sein kann, nicht wie wir in der Bank. Edouard Pictet nahm bedächtig seine Pfeife aus dem Mund und sagte: ‚In der Tat stellen wir nichts her. Aber wir haben etwas sehr Wertvolles anzubieten – unser Vertrauen.‘ Was er damals sagte, habe ich nie vergessen; es begleitete mich meine ganze Karriere lang.
— Gérard Olivet, Witnesses to History - An essential guide to Pictet in fifty anecdotes

1974 — Neue Standorte jenseits von

Genf In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bringt die einsetzende Globalisierung der Finanzmärkte Pictet dazu, Standorte außerhalb Europas zu eröffnen.

  • Weltgeschehen

    Kalter Krieg und Ölkrise

    Die Spannungen in Europa nahmen zu. 1968 sah die westliche Welt machtlos zu, wie sowjetische Truppen den Prager Frühling niederschlagen. Die Weltwirtschaft litt unter der ersten Ölkrise. Mit den explodierenden Energiepreisen stiegen Inflation und Arbeitslosigkeit.

  • Bei Pictet

    Präsenz in Amerika

    Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges suchte Pictet einen strategischen Standort auf dem amerikanischen Kontinent, um den Schutz der Kundenvermögen im Falle einer bedeutenden Krise in Europa zu gewährleisten. 1974 wurde in Montreal die erste Niederlassung auf dem amerikanischen Kontinent eröffnet, 1978 folgte ein Standort auf den Bahamas.

  • Wichtigste Geschäftsaktivitäten

    Einstieg ins institutionelle Anlageschäft

    1967 stieg Pictet mit der Gründung der Fondation d'Investissement pour la Prévoyance en faveur du Personnel (FIPPER) in das institutionelle Anlagegeschäft ein. Im Ausland gründete Pictet ein Joint Venture mit der Mellon Bank zur Verwaltung institutioneller Gelder in den USA. Dies führte letztlich zur Eröffnung zweier weiterer Standorte in London (1980) und Tokio (1981).

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Leadership und Computerisierung

    In dieser Zeit wurde die Bank von starken Führungspersönlichkeiten geleitet. Unter Jean-Pierre Demole wurde das Management der Bank zusammengeführt und es wurden regelmäßige Salon-Sitzungen eingeführt. Edouard Pictet baute das institutionelle Geschäft deutlich aus, während Claude de Saussure die operative Geschäftsführung der Bank modernisierte und die Computerisierung der Bankprozesse vorantrieb.

Kennzahlen

  • 6
    Standorte
    Genf, Montreal, Nassau, London, Tokio, Zürich
  • 295
    Mitarbeitende
    Mitarbeitende
  • 6
    CHF milliarden
    Verwaltetes Vermögen (1975)

Bilder aus dieser Zeit

Zur gleichen Zeit...

Jean-Jacques Gautier gründete 1977 das Schweizerische Komitee gegen Folter. Er setzte sich für ein Programm ein, das internationalen Beobachtern Zugang zu Gefangenen ermöglichte, um sie vor unmenschlicher, grausamer oder erniedrigender Behandlung zu schützen. Seine Idee wurde schließlich 2002 von den Vereinten Nationen umgesetzt.

Teilhaber der 1970er-Jahre: Von links: Guy Demole, Denis de Marignac, Claude de Saussure, Michel Pictet, Jean-Pierre Demole, Edouard Pictet, Jean-Jacques Gautier und Pierre Pictet.

Ein Kunde fragte mich einmal, ob er seinen 100. Geburtstag in der Bank feiern könne. ‚Natürlich‘, erwiderte ich, ‚aber warum in der Bank und nicht zu Hause?‘ ‚Nun ja‘, entgegnete der Kunde, ‚weil all meine Altersgenossen mittlerweile gestorben und meine Kinder, Enkel- und Urenkelkinder ebenfalls Kunden von Pictet sind, fühle ich mich hier am wohlsten‘.
— Jacques de Saussure ― Zeugen der Geschichte – Pictet in fünfzig Anekdoten.

1989 — Die Globalisierung setzt sich durch

Der Fall der Berliner Mauer markiert das Ende des Kalten Krieges. Mit dem scheinbaren Sieg des Kapitalismus über den Kommunismus entsteht eine neue globalisierte Welt – voller Chancen, aber auch Risiken für Investoren.

  • Weltgeschehen

    Chancen im Osten

    1986 verabschiedeten die Europäischen Gemeinschaften die Einheitliche Europäische Akte, die den Grundstein für den Binnenmarkt und später auch für die Einführung des Euro legte. Gleichzeitig setzte in China ein Aufschwung ein – getragen von einer 1979 eingeleiteten Welle von Reformen und Erneuerungen.

  • Bei Pictet

    Schritthalten mit der Globalisierung

    Im Zuge der Internationalisierung der Märkte betreute die Bank mehr Kunden mit größeren Portfolios, entwickelte neue Anlagevehikel und führte moderne Managementmethoden ein. Regulatorische Änderungen und neue Rahmenbedingungen führten zur Eröffnung weiterer Auslandsniederlassungen: 1986 in Hongkong (Vermögensverwaltung) und 1989 in Luxemburg (erste Banklizenz innerhalb des späteren EU- Raums).

  • Wichtigste Geschäftsaktivitäten

    Modernisierung der Produktpalette

    Pictet investiert bereits seit den 1980er-Jahren für ausgewählte Kunden in Hedgefonds, 1989 folgten die ersten Investments in Private Equity. 1990 wird der Amerosec-Fonds in eine Art Dachfonds für Hedgefonds umgewandelt, 1994 folgte mit Mosaic Pictets erster echter Hedgefonds-Dachfonds. Mit der Lancierung des Emerging Markets Fund im Jahr 1991 wurde Pictet & Cie zu einem Wegbereiter für Kapitalanlagen in Schwellenländern. 1996 begann das Unternehmen, das Fondsgeschäft systematisch auszubauen.

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Von UBS bis Pictet

    Pierre Lardy war von 1975 bis 1995 Teilhaber bei Pictet. Er war der Erste, der direkt in die Teilhaberschaft aufgenommen wurde, ohne zuvor bei der Bank gearbeitet zu haben. Er kam von Liss und brachte wertvolles Fachwissen über den Nahen Osten mit, wo er das Handels- und Privatbankgeschäft geleitet hatte. Gut zwanzig Jahre später war es wiederum Pierre Lardy, der Renaud de Planta – ebenfalls von Liss – direkt in die Partnerschaft berief.

Kennzahlen

  • 8
    Standorte
    Genf, Montreal, Nassau, London, Tokio, Zürich, Hongkong, Luxemburg
  • 656
    Mitarbeitende
    Mitarbeitende
  • 23
    CHF Milliarden
    Verwaltetes Vermögen (1985)

Bilder aus dieser Zeit

Anzeige zum Emerging Markets Fund, 1992: Printanzeigen wurden besonders im Zusammenhang mit der Fondsvertriebstätigkeit der Bank eingesetzt.

Neue Wege der Kommunikation: Eine der ersten Anzeigender Bank. In den 1990er Jahren setzte die Bank auch zunehmend auf diesen Kommunikationskanal.

Zur gleichen Zeit...

1984 schloss die Motorradfabrik Motosacoche, die ursprünglich von Edouard Demole finanziert worden war. Fast ein Jahrhundert lang produzierte sie Motoren, mit denen sich Fahrräder in Motorräder verwandeln ließen. Die Fabrik stand auf dem Gelände, auf dem sich heute der Genfer Hauptsitz von Pictet befindet. In den 1920er-Jahren beschäftigte das Unternehmen 1200 Mitarbeitende und genoss internationales Ansehen. Georges de Planta, der Großvater von Renaud de Planta, war eine Zeit lang als Chefingenieur dort tätig.

Die Motosacoche-Fabrik stand auf dem Gelände, auf dem sich heute der Genfer Hauptsitz von Pictet befindet.

Die Eröffnung der Luxemburger Niederlassung lag Charles Pictet insbesondere aus vier Gründen am Herzen: Erstens, sagte er, folge Luxemburg wie Genf dem Code Napoléon – wodurch die Denkweise der Luxemburger derjenigen der Schweizer ähnlich sei. Zweitens verfüge Luxemburg über einen stabilen regulatorischen Rahmen. Drittens liege es in unmittelbarer Nähe zu Genf. Viertens teile es Sprache und Kultur mit der Schweiz. Und oft schob er noch einen fünften Grund nach: ‚Man isst dort auch vorzüglich.‘
— La Maison - Ursprung und Geschichte der Pictet-Gruppe.

2005 — Exzellenz aus Tradition

Über 200 Jahre hinweg ist es den Teilhabern gelungen, die Stabilität und das Ansehen von Pictet zu bewahren. Mittlerweile beschäftigt die Bank 2000 Mitarbeitende. In dieser Zeit hat sie ihr Dienstleistungsangebot weiter optimiert und ist zu der Institution gereift, die sie heute ist.

  • Weltgeschehen

    Das Ende des Bankgeheimnisses

    Die Globalisierung stößt aus mehreren Gründen allmählich an ihre Grenzen. Nach der Bankenkrise von 2008 sind westliche Regierungen auf der Suche nach neuen Einnahmequellen und setzen die Schweiz unter Druck, ihr Bankgeheimnis aufzugeben. Seitdem wird nicht mehr zwischen Steuerhinterziehung und Betrug unterschieden. Gleichzeitig wächst weltweit das Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen menschlichen Handelns auf das Klima.

  • Bei Pictet

    Expansion in Europa und Modernisierung

    Pictet baut ihre Präsenz in zahlreichen europäischen Märkten mit lokalen Niederlassungen aus. Allein in Italien werden Niederlassungen in Mailand, Rom, Turin, Bologna und Florenz eröffnet (die zwei Letztgenannten werden jedoch 2015 wieder geschlossen). 2006 verlegt die Bank ihren Genfer Hauptsitz vom traditionellen Finanzviertel Quartier des Banques in ein eigens errichtetes Gebäude in Acacias. 2007 stellt die Bank ihr Bankensystem vom hauseigenen Pictet Informatic Banking System (intern PIBs genannt und seit 1968 im Einsatz) auf Avaloq um.

  • Wichtigste Geschäftsaktivitäten

    Einheitliche Strukturen

    1999 wurden alle Aktivitäten im institutionellen Kundengeschäft im Geschäftsbereich Pictet Asset Management (PAM) gebündelt. Kurz darauf lancierte die Bank den Water Fund, mit dem sie das Fundament für ihre Themenfonds und viele weitere Fonds mit Umweltfokus legte. 2009 wurden sämtliche Vermögensverwaltungsaktivitäten im Geschäftsbereich Pictet Wealth Management zusammengeführt, womit eine neue Ära im traditionellen Privatkundengeschäft begann. Im Laufe der Zeit gewann auch die Niederlassung in Tokio zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt dank der starken Unterstützung durch Ivan Pictet und Renaud de Planta. 2009 professionalisiert die Bank ihre lange philanthropische Tradition mit der Gründung der Fondation de Bienfaisance du Groupe Pictet. 2020 wurde die Stiftung modernisiert und in Pictet Group Foundation umbenannt.

  • Vermächtnis der Teilhaber

    Expansion, Erfolge und Werte

    Charles Pictet trieb die globale Depotverwahrung voran, gründete das Family Office und übernahm gemeinsam mit Pierre Lardy die Leitung des institutionellen Anlagegeschäfts. Auch das Italien- und Luxemburg-Geschäft entwickelte er erfolgreich weiter. 2005 trat er als Senior-Teilhaber zurück. Sein Nachfolger wurde Ivan Pictet. Zu seinen zahlreichen Verdiensten zählte auch sein bedeutender Beitrag zum Erfolg der Tokioter Niederlassung. Zudem war er der Erste, der die Werte der Bank im ‚Modèle Pictet‘ festhielt: Beständigkeit, Integrität, Diskretion und Exzellenz.

Kennzahlen

  • 19
    Standorte
    Genf, Montreal, Nassau, London, Tokio, Zürich, Hongkong, Luxemburg, Singapur, Lausanne, Frankfurt, Mailand, Turin, Madrid, Paris, Rom, Barcelona, Basel, Osaka
  • 2149
    Mitarbeitende
    Mitarbeitende
  • 295
    CHF milliarden
    Verwaltetes

Bilder aus dieser Zeit

Zur gleichen Zeit...

2007 wurde die Pictet Family Archives Foundation gegründet, um Dokumente, Fotografien und Objekte zusammenzutragen, welche die reiche Geschichte der Familie veranschaulichen. 2008 wurde der Prix Pictet ins Leben gerufen, um Nachhaltigkeitsthemen durch Fotografie weltweit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Heute zählt er zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fotografie und Nachhaltigkeit.

2005 feiert die Gruppe an allen Standorten weltweit das 200-jährige Bestehen von Pictet.

Pictet ist zwar nicht mehr das Familienunternehmen, das es über weite Teile seiner Geschichte war – auch nicht mehr das ‚familiengeführte‘ Institut, als das Ivan Pictet es 2005 bezeichnete. Gleichwohl bewahrt es bis heute einen ausgeprägt familiären Charakter. Es ist und bleibt ein privat geführtes Institut, vollständig im Besitz der Teilhaber, von denen seit 1841 stets mindestens einer den Namen Pictet trägt.
— La Maison - Ursprung und Geschichte der Pictet-Gruppe.

2025 — Die Zukunft im Blick, der Tradition verpflichtet

Zum 220-jährigen Jubiläum 2025 steht die Fertigstellung des Campus Pictet de Rochemont bevor – ein Bauwerk, das für Pictets Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln und für eine klare Fokussierung auf Erfolg und Nachhaltigkeit für kommende Generationen steht.

  • Internationaler Hintergrund

    Die Pandemie und geopolitische Konflikte

    Die COVID-19-Pandemie zwingt Regierungen weltweit zu drastischen Maßnahmen. Drei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges hat der Krieg in der Ukraine die westliche Welt erneut an den Rand eines bewaffneten Konflikts mit Russland getrieben.

  • Bei Pictet

    Weichenstellungen für die Zukunft

    Als Regierungen weltweit im März 2020 ihre Bevölkerung aufforderten, von zu Hause aus zu arbeiten, wurde Pictets digitale Infrastruktur auf eine harte Probe gestellt. Bereits innerhalb eines Monats arbeiteten 90 Prozent der Mitarbeitenden erfolgreich remote. Damit war der Grundstein für das hybride Arbeiten bei Pictet gelegt. Im Jahr 2020 wurde mit Pictet Alternative Advisors (PAA) ein eigenständiger Geschäftsbereich gegründet. Damit unterstrich die Bank ihr Ziel, die Aktivitäten im Bereich privater Anlagen konsequent auszubauen. Pictet fühlt sich in der Verantwortung, den wissenschaftlichen Fakten Rechnung zu tragen und den Übergang der Weltwirtschaft zu Netto-Null aktiv zu fördern. Im Jahr 2022 veröffentlichte die Bank ihren.

  • Wichtigste Geschäftsaktivitäten

    Ambition 2025

    Im Jahr 2020 präsentierten die Teilhaber ihre Strategieplanung „Ambition 2025“ mit folgenden Worten: „Als Gruppe mit einer langfristigen Perspektive, die wir auch in die Kundenberatung einbringen, befassen wir uns eingehend mit übergeordneten Themen, die unseres Erachtens das Finanzwesen in den kommenden Jahren prägen werden. Unserer Ansicht nach gehören die folgenden sieben Themen dazu:

    • Der Aufstieg Asiens
    • Die zunehmende Bedeutung privater Märkte
    • Das Risiko finanzieller Instabilität
    • Steuertransparenz, Populismus und Deglobalisierung
    • Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
    • Systemische Cyberrisiken
    • Die Schaffung einer verantwortungsvolleren Wirtschaft.“
  • Vermächtnis der Teilhaber

    Eine neue Rechtsform für eine sichere Zukunft

    Der Senior-Teilhaber Jacques de Saussure bereitete die Bank auf zwei wegweisende Veränderungen vor: den automatischen Informationsaustausch mit der OECD sowie die Umwandlung von Pictet in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Nicolas Pictet setzte diesen Kurs fort und begleitete die Bank erfolgreich bei der Umsetzung des OECD-Standards und der US-amerikanischen FATCA- Bestimmungen.

Kennzahlen

  • 31
    Standorte
    Genf, Montreal, Nassau, London, Tokio, Zürich, Hongkong, Luxemburg, Singapur, Lausanne, Frankfurt, Mailand, Turin, Madrid, Paris, Rom, Barcelona, Dubai, Basel, Osaka, Taipeh, Amsterdam, Brüssel, Tel Aviv, München, Verona, Stuttgart, Monaco, New York, Shanghai, Lissabon
  • 5496
    Mitarbeitende
    Mitarbeitende
  • 724
    CHF milliarden
    Verwaltetes Vermögen (2023)

Heute in Bildern

Zur gleichen Zeit...

Ivan Pictet gründete die Fondation Portail des Nations, um den Bau eines Besucherzentrums der Vereinten Nationen in Genf unterstützen. Das Zentrum soll die Wirkmacht diplomatischer Zusammenarbeit und die Tugenden des Multilateralismus stärken – zu einer Zeit, in der der Nutzen solcher Institutionen gerne infrage gestellt wird. Guy Demole, ein ehemaliger Teilhaber, leidenschaftlicher Musiker und Patron der Musikkultur in Genf, wurde 2011 für seine Verdienste mit dem Titel Officier de la Légion d’Honneur ausgezeichnet.

Die Teilhaber im Januar 2024 — Von links, hintere Reihe: Raymond Sagayam, Marc Pictet, Sébastien Eisinger und Sven Holstenson. Vordere Reihe: Francois Pictet, Laurent Ramsey, Renaud de Planta und Elif Aktuğ.

Bis in die Gegenwart hat Pictet es stets verstanden, trotz des hohen Bedarfs an neuen Talenten das eigene Erbe zu bewahren. Dies hat sich als überaus fruchtbar erwiesen. Denn Erfolg beruht – damals wie heute – auf Tugenden, die inzwischen fast in Vergessenheit geraten sind: Hingabe, Charakter, Wohlwollen und Ausdauer.
— La Maison - Ursprung und Geschichte der Pictet-Gruppe.

Pictet. Eine erzählenswerte Geschichte.

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Diese historische Chronik wird durch Archivmaterial aus den Pictet Corporate Archives und den Pictet Family Archives ergänzt. Die Kunstwerke stammen aus der Collection Pictet, die Zitate aus einschlägigen Unternehmenspublikationen, einschliesslich:

  • Witnesses to History – An essential guide to Pictet in fifty anecdotes.
  • La Maison – The Origins and Evolution of the Pictet Group.
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