Partnerschaftliche Überzeugungsarbeit

Wir nutzen unseren Einfluss, um Veränderungen herbeizuführen

Der Schweizer Markt

Pictet legt grossen Wert darauf, am Schweizer Markt das Bewusstsein für ESG und Nachhaltigkeitsthemen zu schärfen und die Schweiz zu einem wichtigen Zentrum für verantwortungsbewusstes Anlegen zu machen. Wir engagieren uns hauptsächlich in den folgenden Bereichen:

Swiss Sustainable Finance

Swiss Sustainable Finance (SSF) setzt sich für die Integration von Nachhaltigkeit in der Finanzindustrie ein. Als Gründungsmitglied von SSF ist Pictet mitverantwortlich für die Leitung von Workstreams für die Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Schweiz
zu einem weltweit führenden Zentrum für nachhaltige Finanzen zu machen.

Building Bridges

Pictet spielt in der Initiative Building Bridges eine zentrale Rolle, insbesondere durch ihre Arbeit mit der Fondation Genève Place Financière und Sustainable Finance Geneva. Die Initiative möchte durch sektorübergreifenden Dialog mehr Kapital in Segmente lenken, die zur Erreichung der SDGs beitragen, und führt einmal jährlich einen hochrangigen Gipfel und eine Aktionswoche durch.

Umwelt

Neben allgemeiner Überzeugungsarbeit zum Thema Nachhaltigkeit setzt sich Pictet stark für die Bekämpfung des Klimawandels und andere menschengemachte Umweltprobleme ein. 

Deshalb haben wir uns 2021 sowohl der Net Zero Asset Managers Initiative als auch der Science-Based Targets Initiative angeschlossen und haben vorläufige und langfristige Dekarbonisierungsziele festgelegt, um die Erderwärmung bis 2100 auf 1,5 ºC gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Diese Engagements kommen in unserer langjährigen Teilnahme an der Initiative Climate Action 100+ zum Ausdruck, einem Zusammenschluss von Investoren, deren Ziel es ist, die grössten CO2-Emittenten – 167 Unternehmen, die für mehr als 80% der weltweiten Industrieemissionen verantwortlich sind – zu einer Verringerung ihrer THG-Emissionen zu bewegen. Bei CA100+ richten wir unsere Bemühungen gezielt auf eine aktive Einflussnahme bei Glencore und OMV.

Seit 2013 gehören wir zur Institutional Investor Group for Climate Change (IIGCC). Wir engagieren uns auch stark bei Ceres, einer führenden Umwelt-NGO in Nordamerika, insbesondere beim Thema Wasser. Derzeit nutzen wir unseren Einfluss insbesondere dafür, ein Investoren-Bündnis ins Leben zu rufen, um Unternehmen bei Umweltthemen, wie Klima-Anpassung und Resilienz, Biodiversität oder Wasser, in die Pflicht zu nehmen.

Darüber hinaus sind wir Mitglied bei FAIRR, einem Netzwerk für Investoren, das seinen Fokus auf ESG-Risiken im weltweiten Lebensmittelsektor legt. Hier gehören wir zu den aktiven Unterzeichnern mehrerer Investorenbriefe.

Gesellschaft

Aufgrund unserer Produkt-Expertise und des wissenschaftsbasierten Konsens zu den globalen Zielen richten wir unseren strategischen Fokus auf Umweltthemen, gleichzeitig spielen gesellschaftliche Themen eine ebenso wichtige Rolle für unser Engagement und unsere Partnerschaften. 

Deshalb haben wir gemeinsam mit SSF 2019 eine Brancheninitiative lanciert, um umstrittene Waffenhersteller aus den gängigsten Benchmarks und Indizes auszuschliessen, weil sie nach internationalen Konventionen verboten sind und als nicht investierbar gelten sollten. Investments in diese Unternehmen sind bei uns seit 2011 ausgeschlossen. 

Im Mai 2021 wurde die Initiative mit den
folgenden nennenswerten Ergebnissen beendet:

  • Wollen Benchmark-Administratoren, dass ihre Benchmarks als EU-Referenzwerte für den klimabedingten Wandel oder als Paris-abgestimmte EU-Referenzwerte gelten, müssen sie Unternehmen
    ausschliessen, die in irgendeiner Form mit umstrittenen Waffen zu tun haben.
  • Es wurden drei Delegierte Verordnungen zu neuen nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegungspflichten für Benchmark Statements und Methodologien veröffentlicht, darunter für die Offenlegung des gewichteten Durchschnitts der Benchmarkbestandteile aus dem Sektor umstrittener Waffen (und der zur Definition von umstrittenen Waffen verwendeten Quelle).
  • Die drei europäischen Aufsichtsbehörden haben ihren Abschlussbericht und den Entwurf für technische Regulierungsstandards (RTS) zu Offenlegungen im Rahmen der SFDR veröffentlicht, die spezifische Klauseln zu Offenlegungen rund um Anlagen in umstrittenen Waffen enthält.

Pictet trat 2018 der Access to Nutrition Initiative (ATNI) bei, deren Fokus auf der Entwicklung von Tools und Initiativen liegt, mit denen die Beiträge der 25 grössten Lebensmittelkonzerne
zur Bewältigung der mit der Ernährung der Weltbevölkerung verbundenen Herausforderungen verfolgt und gefördert werden sollen. Bei Pictet nutzen wir ATNI für eine aktive Rolle bei gemeinsamen Initiativen, bei denen der Nährwert der Produkte dieser Unternehmen, deren Engagement bei der Bereitstellung bezahlbarer Lebensmittel und die Verantwortlichkeit ihrer Marketingpraktiken im Mittelpunkt stehen.

Pictet ist auch Mitglied des UN Global Compact, einer Organisation, die Unternehmen aufruft, die universellen Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung in ihren Strategien und Tätigkeiten zu berücksichtigen und Massnahmen zu ergreifen, die gesellschaftlichen Zielen dienen. Dies ist umso wichtiger, als im Mittelpunkt unserer Engagement-Bemühungen Unternehmen stehen, die gegen die UNGC-Prinzipien verstossen.

In den Bereichen Diversität und Inklusion schliesslich hat Pictet fortlaufend Fortschritte erzielt, namentlich durch den Erhalt der EDGE-Zertifizierung, der weltweit führenden Zertifizierung für Geschlechtergerechtigkeit und Intersektionalität. Folgende Bereiche werden für die Zertifizierung geprüft: Lohngleichheit, Wirksamkeit von Richtlinien und Praktiken zur Sicherstellung gleicher Karrierechancen und wie integrativ die Arbeitskultur ist. Es werden Anstrengungen für weitere Verbesserungen in diesem Bereich unternommen.

Jüngste Aktionen

2021

  • Pictet unterzeichnet das an die
    Regierungen gerichtete Global Investor Statement der Institutional Investors
    Group on Climate Change (IIGCC) im Vorfeld der COP.
  • Pictet unterzeichnet die Initiative „Where is the beef“ im Vorfeld der COP, die von den G20-Staaten eine rasche Umsetzung ehrgeiziger Massnahmen und die Veröffentlichung wirksamer Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen in der Landwirtschaft fordert.
  • Pictet gehört zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes an EY, KPMG, Deloitte und PwC, in dem die vier Wirtschaftsprüfer aufgefordert werden, Netto-Null-Überlegungen in ihren Prüfungen systematischer zu berücksichtigen.
  • Pictet beteiligt sich am Konsultationspapier und -workshop der „SBTi Principles for Net Zero for FIs“ und äussert sich zu den Bedürfnissen von und Herausforderungen für Finanzinstitute wie Pictet.
  • Pictet prüft und billigt die Antwort der IIGCC auf die Konsultation zur neuen von der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) entwickelten Methodologien für grüne Anleihen, Staatsanleihen und vermiedene Emissionen.

2022

  • Pictet gibt umfassendes Feedback zur IIGCC-Konsultation zu Offsetting Principles (Ausgleichsgrundsätze).
  • Pictet tritt dem UN Global Compact bei.
  • Pictet prüft und billigt die Antwort von Swiss Banking zur BCBS-Konsultation über die Grundsätze zur Steuerung und Überwachung klimabezogener Finanzrisiken.
  • Pictet unterzeichnet die FAIRR-Initiative für ein gemeinsames Engagement zum Schutz der Biodiversität und zur Steuerung von Klimarisiken in der Fischzucht, die auf einige der grössten Lachszüchter zielt.
  • Pictet unterzeichnet die FAIRR-Initiative für ein gemeinsames Engagement zu Risiken am Arbeitsplatz in den weltweiten Fleischlieferketten.
  • Öffentliche Politik und Branchenverbände
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