Dialogorientierte Entwicklung – Die menschliche Essenz des Platform Engineering
In dem Vortrag wurde beschrieben, wie menschenzentrierte Zusammenarbeit und diszipliniertes Platform Engineering den Ausbau einer Kubernetes-Infrastruktur für moderne Anwendungen ermöglicht haben.
Zentrale Themen waren der Umgang mit rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen, die Einführung eines agilen Ansatzes für die Erstellung von Clustern, die Umstrukturierung der Arbeitsabläufe im Team zur Steigerung des Durchsatzes und die Einbettung von Mechanismen für ein kontinuierliches Feedback der Nutzer. Das Team beschrieb die Skalierung von einem einzigen Cluster auf etwa 1000 sichere Cluster innerhalb von sechs Monaten, ermöglicht durch CNCF-native Komponenten, benutzerdefinierte Operatoren und einen intern entwickelten und verwalteten Kubernetes-Dienst, wobei überall strenge Change-Management-Kontrollen bestanden.
In der Session wurden Initiativen zur Einbindung der Nutzer hervorgehoben, etwa eine „Genius Bar“ für praktischen Support, durch die sich die Erfahrung der Entwickler, die Akzeptanz und die Zuverlässigkeit der Dienste verbesserte. Mit Schwerpunkt auf dialogorientierter Entwicklung zeigte der Vortrag, wie klare Kommunikation, Produktverantwortung und funktionsübergreifende Partnerschaften die Bereitstellung ohne Kompromisse bei Kontrolle und Belastbarkeit beschleunigen können.