Geschichte

Geschichte von Pictet

Am 23. Juli 1805 unterzeichneten die beiden noch keine 30 Jahre alten Banker in Genf, Jacob-Michel-François de Candolle and Jacques-Henry Mallet, zusammen mit drei beschränkt haftenden Gesellschaftern einen Gesellschaftsvertrag. Nach mehrfacher Änderung des Firmennamens ging aus dieser Gesellschaft schliesslich Pictet & Cie hervor.

220 Jahre Pictet

Seit 1805

Pictet
Eine erzählenswerte Geschichte

Eine Reise durch die 220-jährige Geschichte von Pictet.
Erfahren Sie mehr über acht Meilensteine in der Geschichte, untermalt von Bildern aus dem Pictet-Archiv. Entdecken Sie unsere Geschichte
8, Rue de la Corraterie 1856 3, Cour St-Pierre 1805 6, Rue Diday 1926 10, Rue Diday 1910 29, Boulevard Georges-Favon 1975 12, Rue Petitot 1878 26, Rue de la Cité 1819 60, route des Acacias 2006 Napoleonische Kriege 1803–1815 Beitritt von Genf zurSchweizerischenEidgenossenschaft 1815 Erste grosse Finanzkrise in denUSA Eine Finanzkrise löst einewirtschaftliche Depression inEuropa und Nordamerika aus. 1873 Der deutsche BundeskanzlerBismarck entwickelt das weltweiterste Pensionskassensystem. 1889 Die Schweizerische Nationalbanknimmt ihre Tätigkeit auf. Sie integriertspäter die Banque du Commerce, dieErnest Pictet 36 Jahre lang führte. 1907 Börsencrash ander Wall Street. 1929 Verabschiedung desSchweizerBankengesetzes, dessenArtikel 47(b) dasBankgeheimnis stärkt. 1934 Zweiter Weltkrieg. 1939–1945 Abkommen von WashingtonSchweizer Kundenvermögen imAusland werden freigegeben 1946 Kubakrise 1962 Studentenprotestein Paris 1968 Präsident Nixon hebtGoldstandard in denUSA auf 1971 Ein Embargo arabischerOPEC-Mitglieder lässt den Rohölpreisin die Höhe schnellen und löst eineweltweite Energiekrise aus 1973 Schwarzer Montag 1987 Börsencrash an der Tokioter Börse –der Kaiserpalast ist mehr wert alsganz Kalifornien Verunsicherte Anleger verkaufenihre US-Aktien und -Anleihenund suchen Zuflucht in Gold. 1893–1897 Eine überhitzte Wirtschaftlöst eine Finanzpanik in denUSA aus. 1857 Kaiser Wilhelm II. besucht dieSchweiz – chauffiert in einemPic-Pic. 1912 Spekulationen in Lateinamerika, unteranderem im fiktiven Staat „Poyais“,führen zu Börsencrash in London 1825 Einführung des Schweizer Frankens. 1853 Russland greift die Ukraine an. 2022 Zusammenbruch vonLehman Brothers 2008 Die Schweiz übernimmtArtikel 26 des OECD-Musterabkommens zurVermeidung derDoppelbesteuerung. 2009 Das VereinigteKönigreich verlässt dieEU. Die WHO erklärtCOVID-19 zurPandemie. Pictetdekarbonisiert ihreBilanz. 2020 Großes Ostjapan-Erdbeben undTsunami. Arabischer Frühling 2011 Der Euro wird eingeführt. Anschläge vom 11. Septembererschüttern die Welt 2001 USA: 11 000 von 25 000Banken müssenschliessen; 1933 liegt dieArbeitslosenquote bei25%. 1929–1933 GenferBankenkrise. 1931–1936 Erster Weltkrieg. 1914–1918 2020 NiederlassungenMonacoNew YorkShanghai 2017 NiederlassungStuttgart 2015 Nieder-lassungVerona 2014 Nieder-lassungMünchen 2007 NiederlassungenBarcelonaDubai 2006 Nieder-lassungRom 2009 NiederlassungBasel 2011 NiederlassungenOsakaTaipeh 2012 NiederlassungenAmsterdamBrüsselTel Aviv Campus Pictet de RochemontRoute des Acacias 2025 2025 Nieder-lassungLissabon 1805Die Anfänge der Bank Am 23. Juli 1805 unterzeichnen zwei jungeUnternehmer, Jacob-Michel-Françoisde Candolle und Jacques-Henry Mallet,zusammen mit drei Kommanditäreneinen Gesellschaftsvertrag. 1841Der erste „Pictet“ trittder Bank bei 1841 wird Edouard Pictet-Prevost Teilhaber beiDe Candolle, Turrettini & Cie. Mit ihm kommt derName „Pictet" in die Firmenbezeichnung undprägt seither die Identität der Bank. 1926Die Welt in Aufruhr Während der letzten Jahre unter der Leitungvon Guillaume Pictet erlebt Genf ein starkesindustrielles Wachstum, und die Bank knüpftwichtige Verbindungen nach Nordamerika.Nach seinem Tod änderte die Bank ihrenNamen in „Pictet & Cie“ und verlegt ihren Sitznur wenige Meter weiter an 6, Rue Diday. 1955Eine Zeit desAufschwungs Um den Folgen des Kriegs entgegenzuwirken,diversifiziert die Bank ihre Geschäftstätigkeitund investiert verstärkt in Immobilien undRohstoffe. Ab 1960 steht wieder vermehrtdie Vermögensverwaltung im Zentrum. 1974Neue Standorte jenseitsvon Genf In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundertsbringt die einsetzende Globalisierungder Finanzmärkte Pictet dazu, Standorteaußerhalb Europas zu eröffnen. Zugleichsteigt die Bank ins Anlagegeschäftmit institutionellen Kunden ein. 1989Die Globalisierung setztsich durch Der Fall der Berliner Mauer markiert das Endedes Kalten Krieges. Mit dem scheinbaren Siegdes Kapitalismus über den Kommunismusentsteht eine neue globalisierte Welt – vollerChancen, aber auch Risiken für Investoren. 2005Exzellenz aus Tradition Über 200 Jahre hinweg ist es den Teilhaberngelungen, die Stabilität und das Ansehen vonPictet zu bewahren. Mittlerweile beschäftigt dieBank 2000 Mitarbeitende. In dieser Zeit hat sieihr Dienstleistungsangebot weiter optimiert undist zu der Institution gereift, die sie heute ist. 2025Die Zukunft im Blick, derTradition verpflichtet Zum 220-jährigen Jubiläum 2025 stehtdie Fertigstellung des Campus Pictetde Rochemont bevor – ein Bauwerk,das für Pictets Verbundenheit mit deneigenen Wurzeln und für eine klareFokussierung auf Erfolg und Nachhaltigkeitfür kommende Generationen steht. 1974 NiederlassungMontreal 1989 NiederlassungLuxemburg 1951 NiederlassungMontevideogeschlossen 1974 1981 Nieder-lassungTokio 1982 Nieder-lassungZürich 1986 NiederlassungHongkong 1995 NiederlassungSingapur 1998 NiederlassungenLausanneRio de Janeiro*Vancouver*** geschlossen2003** geschlossen2002 2000 NiederlassungenMailandTurin 1999 NiederlassungFrankfurt 2003 NiederlassungMadrid 2004 NiederlassungParis 1978 NiederlassungNassau 1956 NiederlassungBeirutgeschlossen 1956 1980 Nieder-lassungLondon 1949 Nieder-lassungTangergeschlossen1956

Pictet. Eine erzählenswerte Geschichte.

Reise durch die 220-jährige Geschichte von Pictet

Acht Schlüsselereignisse, untermalt von Archivbildern.

Unsere Ursprünge reichen mehr als 200 Jahre zurück

Erfahren Sie mehr über den Ursprung der Pictet-Gruppe und den historischen Kontext von 1805, als zwei junge Unternehmer eine neue Form unabhängiger Finanzgesellschaft ins Leben riefen, die später als „Privatbank“ bekannt werden sollte. Jede Geschichte hat einen Anfang. Unsere reicht mehr als 200 Jahre zurück. Das Gleiche gilt für unsere Werte.

Der Pictet-Löwe

Das Logo der Pictet-Gruppe zeigte einen „lion issant“, der auch liebevoll Leo genannt wird. Der Löwe erschien zum ersten Mal Anfang des 17. Jahrhunderts auf dem Wappen der Pictet-Familie. Er steht aufrecht auf den alten Stadtmauern von Genf – ein Symbol für Stärke, Mut und Widerstand. 1955 wurde er zum Symbol der Pictet-Gruppe. Seitdem gab es vier verschiedene Versionen.

Mehr hierzu

Die Bank in der Schweiz: Geschichte und Entwicklung in Genf

Genf, Altstadt

Die Anfänge der Schweizer Privatbanken auf dem Gebiet der heutigen Schweiz reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. In Genf, damals eine unabhängige Republik, werden in dieser Zeit zahlreiche Privatbanken gegründet. Mit ihrer geografischen Lage in Europa, ihrer wirtschaftlichen Dynamik und einem Netz von Geschäftsbeziehungen nach Frankreich bietet die Stadt günstige Voraussetzungen.

Das moderne Schweizer Bankensystem bildet sich im Laufe des 19. Jahrhunderts heraus. In Genf, damals erster Bankenplatz der Schweiz, beginnt 1850 der Börsenhandel mit Wertpapieren.

Flashback:
Geschichten aus der Vergangenheit

In der Serie Flashback werden Persönlichkeiten vorgestellt, die mit Pictet verbunden sind und Geschichte geschrieben haben. Jede Folge entführt uns im Gespräch mit Laurent Christeller, Archivar der Pictet-Gruppe, und untermalt durch visuelles Storytelling in die Vergangenheit.

Original der handgeschriebenen Urkunde, mit der die Gründung der Bank De Candolle, Mallet & Cie besiegelt wurde.

Die Henokiens: die älteste Familien- unternehmen der Welt

Zu ihrem zweihundertjährigen Bestehen wurde Banque Pictet & Cie SA 2005 in die Vereinigung „Les Hénokiens“ aufgenommen, welche die ältesten Familienunternehmen der Welt vereint. Für die Hénokiens bürgt Kontinuität für Erfolg. Einmal pro Jahr treffen sie sich, um die Besonderheiten ihrer jahrhundertealten Unternehmen zu besprechen, sich über neue Herausforderungen auszutauschen und die Entwicklung der Märkte und der Wirtschaft zu erörtern. Ihr letztes Treffen fand im Juli 2017 in Wien zu dem Thema „Keeping Traditions – Breaking Traditions“ statt. Heute zählt die Vereinigung etwa 50 Unternehmen als Mitglieder, die zwei wesentliche Eigenschaften teilen: Sie existieren alle seit über 200 Jahren und sind immer noch im Besitz der jeweiligen Gründerfamilie. Die Hénokiens wurden als Vereinigung ohne kommerzielles, industrielles oder finanzielles Ziel gegründet. Sie wollen unter all ihren Mitgliedern eine Partnerschaft und Gemeinschaft sowie den moralischen, kulturellen und philosophischen Austausch über Werte in Verbindung mit Familienunternehmen als Alternative zu multinationalen Firmen fördern und setzen dabei auf Dynamik und Modernität.
Das älteste Mitglied ist das Hotel Hoshi aus Japan, das von Garyo Hoshi im VIII. Jahrhundert gegründet wurde und heute von der 47. Generation der Gründerfamilie geführt wird.

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