Weekly House View

Weekly House View | Neues Treffen zwischen Trump und Xi

Wöchentlicher CIO-Kommentar.

Wochenrückblick

US-Präsident Donald Trump reist zu Gesprächen mit Xi Jinping, die am Donnerstag in Peking beginnen, und die Welt wartet gespannt, ob sie sich auf eine gemeinsame Linie zum Iran einigen können. Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts beflügelten letzte Woche die Aktienmärkte, doch Washington und Teheran konnten sich nicht auf Bedingungen für eine Beendigung des Kriegs und eine Wiederöffnung der Strasse von Hormus verständigen.

Der S&P 5001 stieg um 2,4%. Beide Seiten hielten ihren Waffenstillstand ein, und der iranische Aussenminister traf seinen Amtskollegen in Peking. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte jedoch, der Konflikt mit dem Iran sei „noch nicht vorüber“. Auf der Tagesordnung für das Treffen zwischen Trump und Xi – den ersten Besuch eines US-Präsidenten in China seit fast zehn Jahren – stehen unter anderem der Handel, Taiwan, der Irankonflikt und die künstliche Intelligenz. Bei ihrem letzten persönlichen Treffen im Oktober 2025 schlossen die beiden Präsidenten einen fragilen Waffenstillstand im Handelskrieg. Entscheidend wird diesmal sein, ob sie als Rivalen oder als Partner aus dem Treffen hervorgehen.

Die am stärksten exponierten Volkswirtschaften beginnen, unter den Folgen des Irankonflikts zu leiden. Die Fluggesellschaften stellen aufgrund der stark gestiegenen Treibstoffkosten ihren Betrieb um und haben bei Linienflügen diesen Monat zwei Millionen Plätze gestrichen. Für die Zentralbanken ist der Preisauftrieb ein Dilemma, weil sie auch die Auswirkungen auf das Wachstum berücksichtigen müssen. Die Zentralbanken von Australien und Norwegen haben die Zinsen angehoben.

Zitat der Woche

„Ich habe gerade die Antwort der sogenannten ‚Vertreter‘ des Iran gelesen“, schrieb Trump auf Truth Social. „Sie gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL!“ Der Iran soll in seiner Antwort die US-Vorschläge zum Rückbau seiner Atomanlagen abgeschwächt haben.

Zentrale Daten

In der US-Wirtschaft wurden im April 115 000 Arbeitsplätze geschaffen. Trotzdem verharrte die offizielle Arbeitslosenquote bei 4,3%, und manches spricht dafür, dass die Verbraucher zu leiden beginnen: Disney verzeichnete im 1. Quartal einen Besucherrückgang in seinen US-Themenparks um 1%, und McDonald’s meldete einen schwachen Start ins 2. Quartal.

Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die USA sank im April auf 53,6. Der Unterindex für bezahlte Preise zeigte nachlassenden Preisdruck im Dienstleistungssektor an.

1 Quelle: Pictet WM AA&MR, Thomson Reuters. Performance in der Vergangenheit, S&P 500 Composite (12-Monats-Nettorendite in USD) – 2021, 28,7%; 2022, -18,1%; 2023, 26,3%; 2024, 25%; 2025, 17,9%.
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