Weekly House View

Weekly House View | Hängepartie

Wöchentlicher CIO-Kommentar.

Wochenrückblick

Seit Präsident Donald Trump eine Reise von US-Gesandten abgesagt hat, die in Pakistan Gespräche zur Lösung der Pattsituation führen sollten, ist der Irankonflikt zur Hängepartie geworden. Trump hat die Waffenruhe auf unbestimmte Zeit verlängert, hält aber an der Blockade der Strasse von Hormus weiter fest. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Sperrung der Meerenge sind weltweit zu spüren: So hat Malawi Gold aus seinen Reserven verkauft, um Kraftstoffimporte zu bezahlen, United Airlines wegen steigender Kerosinpreise die Gewinnprognose gesenkt und der Reiseveranstalter TUI seine Umsatzprognose ausgesetzt.

Der S&P 500 stieg um 0,5% auf einen rekordhohen Schlussstand, vor allem dank der Entwicklung der Technologietitel. Die Woche war von wegweisenden Innovationen geprägt: Der chinesische Konzern CATL entwickelte eine Elektroautobatterie mit sechs Minuten Ladezeit und 1000 km Reichweite, und ein humanoider Roboter brach den menschlichen Weltrekord im Halbmarathon.

In den USA hat das Justizministerium seine Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell eingestellt. Dieser Durchbruch könnte den Weg dafür ebnen, dass der Senat Kevin Warsh als seinen Nachfolger bestätigt. Warshs Hauptideen kreisen darum, KI-bedingte Produktivitätssteigerungen als Begründung für Zinssenkungen zu nutzen und gleichzeitig die Bilanz der Fed abzubauen. Von einer Forward Guidance hält Warsh nichts.

Zitat der Woche

Der indonesische Finanzminister Purbaya Yudhi stellte die Idee in den Raum, eine Gebühr für die Schiffspassage durch die Strasse von Malakka zu kassieren: „Wenn wir das zu dritt zwischen Indonesien, Malaysia und Singapur aufteilen, könnte das eine tolle Sache sein, oder?“ Später erklärte er, Indonesien habe keine solchen Pläne.

Zentrale Daten

Die US-Einzelhandelsumsätze in der Kontrollgruppe stiegen im März um 0,7%. Erwartet worden waren nur 0,2%. Der Irankonflikt lässt die US-Konsumenten also offenbar kalt.

Der Flash-Gesamt-PMI von S&P Global für den Euroraum fiel von 50,7 im März auf 48,6 im April, nachdem er zuvor 15 Monate lang nur gestiegen war.

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