Künftiges Hauptgebäude von Pictet: Baubewilligung, dreifache Zertifizierung mit Platin und Renaturierung des Standorts

Die Erteilung der Baubewilligung ist Frucht der bemerkenswerten Zusammenarbeit mit dem Kanton Genf, der Gemeinde Carouge, der Stiftung Praille-Acacias-Vernets und den übrigen an dem Projekt beteiligten Parteien. Mit dem Campus Pictet de Rochemont, der 220 Jahre nach unserer Gründung eingeweiht wird, bringen wir unseren Willen zum Ausdruck, unsere Entwicklung in Genf fortzuführen. Der Campus wird auch den Charakter des Quartiers verändern und den Beton und Asphalt zugunsten offener, begehbarer und begrünter Räume reduzieren.
— Renaud de Planta Senior-Teilhaber der Pictet-Gruppe

Die Pictet-Gruppe gibt bekannt, von den zuständigen Behörden die Baubewilligung für ihr neues Hauptgebäude in Genf erhalten zu haben. Der „Campus Pictet de Rochemont“, dessen Einweihung für 2025 geplant ist, bietet Platz für 2500 Arbeitsplätze und fast 100 Wohnungen am Standort Carouge. Er entspricht höchsten Qualitätsstandards und ermöglicht die Revitalisierung eines natürlichen Ökosystems auf städtischem Gebiet.

Der Campus Pictet de Rochemont, eines der Leuchtturmprojekte des Städtebauplans Praille-Acacias-Vernets (PAV), versteht sich als ökologisches Modell in seiner architektonischen Konzeption, seinem Energieverbrauch und seiner verkehrstechnischen Anbindung, bei der der Langsamverkehr eine zentrale Rolle spielt.

Die Pictet-Gruppe strebt für ihr zukünftiges Gebäude die Zertifizierung nach strengsten Nachhaltigkeits- und Qualitätsstandards an, das heisst die Platin-Zertifikate nach SNBS, LEED und WELL. Jedes dieser Labels stellt einen spezifischen Bereich in den Mittelpunkt: das Schweizer Label SNBS die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit, die internationalen Labels den Umweltschutz und den Energieverbrauch (LEED) sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden der Nutzer (WELL). Die Gewährung des Platin-Niveaus für jedes der drei Labels würde den Campus Pictet de Rochemont zu einem der ersten Gebäude in der Schweiz machen, das diese Standards erfüllt, und zu einem der umweltfreundlichsten in Europa.

Die Zertifizierung stützt sich auf 400 Kriterien, darunter die Erzeugung erneuerbarer Energie, der Energie- und Wasserverbrauch, die Verwendung ökologischer Baustoffe und die Wiederverwendung vorhandener Baumaterialien. Auch die Vorbildlichkeit der umweltschonenden Mobilität, der Anteil der an Bau und Verwaltung des Gebäudes beteiligten lokalen Unternehmen, die Schaffung neuer offener Räume und ihrer Biodiversität fliessen in die Beurteilung ein.

Der Campus Pictet de Rochemont markiert den Start unseres ehrgeizigen Projekts für das Quartier und für den öffentlichen Raum in der Zone Etoile PAV. Das Engagement der Pictet-Gruppe an unserer Seite zur Schaffung öffentlicher Grünräume hoher Qualität angrenzend an das neue Bauwerk begrüssen wir besonders. Der Campus Pictet de Rochemont wird so zum ersten Teilstück des Projekts Flussräume (Espaces rivières), das mitten im Quartier PAV 80’000 m2 an Grünräumen im Rahmen der Wiederfreilegung der Flüsse Aire und Drize bieten wird.
— Staatsrat Antonio Hodgers Genf

In Zusammenarbeit mit dem Kanton Genf und der Stadt Carouge ermöglicht der Campus Pictet de Rochemont die Renaturierung dieser stark urbanisierten Zone, indem er einen öffentlichen Park und neue begehbare Grünräume schafft, die die Biodiversität begünstigen. Der Standort wird auch durch die Wiederfreilegung eines Teils des Flusses Drize in unmittelbarer Nachbarschaft aufgewertet.

Angesichts des Klimawandels und vor allem im Kontext einer sehr dichten Urbanisierung sind öffentliche Räume unentbehrlich. Freiflächen und Durchlässigkeit der Böden, Bepflanzung, Langsamverkehrsachsen, Präsenz von Wasser sind unverzichtbar, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Akzeptanz von Entwicklungen dieses Ausmasses sicherzustellen.“ Und sie fügt hinzu: „Der konstruktive Dialog, der von Anfang an in diesem Projekt gesucht wurde, auch durch die Integration der Finanzierungsmechanismen künftiger öffentlicher Räume in die Planungsverfahren, hat eine überaus positive Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Pictet-Gruppe sowie mit den kantonalen Behörden ermöglicht.
— Sonja Molinari Gemeinderätin der Stadt Carouge

Im 66'500 m2 einnehmenden Gebäudekomplex des Projekts, das vom Genfer Architekturbüro „dl-a, designlab architecture“ entworfen wurde, ist auch ein halböffentliches Auditorium vorgesehen, in dem bankexterne Vorträge und Kulturveranstaltungen stattfinden können.

Mit dem Campus Pictet de Rochemont tritt die Stiftung Praille-Acacias-Vernets in eine neue, entscheidende Phase ihrer Mission ein, indem sie ihr erstes Baurecht gewährt. Damit, und ich halte dies absolut für eine unserer Aufgaben, konnten wir eine authentische Rolle als Partner übernehmen, indem wir Möglichkeiten bei Baurechtsfragen eröffnen und mit den verschiedenen Akteuren des Projekts Verhandlungen führen konnten.
— Robert Cramer Präsident der Stiftung Praille-Acacias-Vernets

Mit der Durchführung der Arbeiten am Campus Pictet de Rochemont wurde das Schweizer Bauunternehmen HRS beauftragt.

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