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Regimewechsel

30. Juni 2004

Währungsabsicherung als strategische Notwendigkeit: Evidenz aus dem 20. Jahrhundert

 

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Einleitung

Das Thema "Währungsrisiko" nimmt bei institutionellen und privaten Investoren zuneh-mend einen zentralen Stellenwert ein. Die Studie hat diese Thematik im Rahmen eines Rückblickes auf das 20. Jahrhundert beleuchtet. Dabei haben sich neue Erkenntnisse erge-ben, welche in Zukunft nicht nur wichtige Implikationen auf die "Fremdwährungsanlagen" selber, sondern auch auf die gesamte strategische Vermögensallokation von Investoren haben werden.

  • Währungsrisiko ist für einen grossen Anteil des Risikos von internationalen Investi-tionen verantwortlich.
  • Währungsrisiko wird im Durchschnitt nicht mit einer Mehrrendite entschädigt. Es ist als „schlechtes“ Risiko einzustufen und deshalb grundsätzlich zu vermeiden.
  • Mit einer Währungsabsicherung kann das Risiko substanziell reduziert werden, oh-ne Einbussen bei der erwarteten Rendite hinnehmen zu müssen.
  • Abgesicherte Auslandanlagen können sogar als Substitut für inländische Anlagen betrachtet werden.


Diese Erkenntnisse machen Währungsrisiko zu einem Thema von strategischer Relevanz.

Die Währungsabsicherung ist eine strategische Notwendigkeit und hat damit einen Regimewechsel in der Definition der strategischen Vermögensallokation und des Asset Managements zur Folge.