Pictet lanciert ersten Fonds für lateinamerikanische Anleihen
| 06. März 2008 |
| Erster Fonds für lateinamerikanische Anleihen in Lokalwährungen Pictet Funds legt einen neuen Fonds auf: Pictet Funds (LUX) Latin American Local Currency Debt, der in Anleihen lateinamerikanischer Schuldner in Lokalwährungen investiert. Wie praktisch alle Produkte von Pictet Funds wird auch dieser neue Fonds von Pictet Asset Management. |
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In den letzten Jahren nahmen die Spreads für USD-Schwellenländeranleihen stark ab und die Erträge entsprechend zu. Diese Entwicklung dürfte sich jedoch nicht fortsetzen. Deshalb suchen die Anleger heute Ertragsmöglichkeiten in anderen Bereichen. Die Märkte für Anleihen in Lokalwährungen bieten aufgrund ihrer rasanten Entwicklung überdurchschnittliche Erträge und haben auch weiterhin das Potenzial dazu. 2006 legte Pictet Funds bereits zwei Teilfonds auf, die in Lokalwährungsanleihen investieren, den PF(LUX)-Emerging Local Currency Debt, der weltweit in Schwellenländer investiert, und den PF(LUX)-Asian Local Currency Debt, der sich auf die Region Asien konzentriert. Seit ihrer Lancierung im Juni 2006 stiegen die von diesen zwei Fonds verwalteten Vermögen von USD 50 Mio. auf über USD 1,6 Mrd. Zur Ausweitung ihres Fondsangebots lanciert Pictet Funds nun den ersten Fonds mit Schwerpunkt auf lateinamerikanischen Ländern, den Pictet Funds(LUX)-Latin American Local Currency Debt. Damit wird den Kunden die Möglichkeit zur Feinabstimmung der geografischen Allokation gegeben. Lokalwährungsanleihen verzeichnen in Lateinamerika einen Boom, da die Regierungen auf Fremdwährungen lautende Anleihen zurückkaufen und immer mehr Anleihen in ihren eigenen Währungen ausgeben. Der Marktwert der Anleihen in Lokalwährungen ist seit der Jahrtausendwende von USD 50 Mrd. auf über USD 250 Mrd. gestiegen. Die Angebot/Nachfrage-Dynamik bleibt aufgrund der hohen und weiter steigenden Nachfrage nach Lokalwährungsanleihen günstig. "Käufer dieser Bonds sind hauptsächlich lateinamerikanische Pensionskassen, deren Vermögen schnell wachsen", erklärt Simon Lue-Fong, Manager des Fonds und Leiter des Teams für Schwellenländeranleihen bei Pictet Asset Management, "ausserdem wollen auch immer mehr andere Anleger einsteigen, z.B. ausländische Pensionskassen und Investmentfonds, aber auch für Hedge Funds, Petro-Dollars und Zentralbanken entfalten die zusätzlichen Ertragsmöglichkeiten und hohen Couponzahlungen eine magnetische Anziehungskraft.” Trotz wesentlich besserer Fundamentaldaten und wachsender Investitions-zuflüsse sind die Währungen in lateinamerikanischen Ländern laut ver-schiedenen Kennzahlen nach wie vor unterbewertet. Die Devisenmarkt-interventionen einiger Regierungen belegen, dass die Währungen noch über erhebliches Aufwertungspotenzial verfügen, umso mehr als sie auch durch die sich weiter verbessernden Fundamentaldaten begünstigt werden. Ausserdem ergeben sich aufgrund der sehr niedrigen Korrelation zwischen lateinamerikanischen Anleihen und anderen Anlagekategorien sehr gute Diversifikationsmöglichkeiten. |
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Pictet legte 1998 den ersten Fonds auf, der in USD-Schwellenländeranleihen investierte. Das damals zweiköpfige Team zählt heute neun Spezialisten für Schwellenländeranleihen, die bei Pictet Asset Management in London und Singapur tätig sind. Angeboten wird der Fonds institutionellen Anlegern und Vertriebs-trägern in Grossbritannien sowie institutionellen und privaten Anlegern in Österreich, Finnland, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Singapur, Spanien und in der Schweiz. |
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