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Pictet Water Fund

The Investment Approach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview with Hans Peter Portner
Senior investment manager

 

10. Geburtstag
des Pictet Water Fund
Der PF(LUX)-Water wurde Anfang 2000 als der weltweit erste Wasserfonds aufgelegt. Seither hat er gegenüber seinem Referenzindex, dem MSCI World, einen Vorsprung von mehr als 54% nach Abzug der Gebühren erzielt.

In den letzten 10 Jahren verfolgte der Fonds einen konstanten Anlageansatz, bei dem er den Schwerpunkt auf Wasserversorgerfirmen als defensive Kernpositionen im Portfolio legt. Firmen aus dem Bereich Wassertechnologie ergänzen diese Anlagen. Tätigkeiten bei Umweltdienstleistungen wie Müllentsorgung oder Luftfilter sind Bereiche, die von strengerer Regulierung profitieren.

Diese Aktivitäten spielen eine entscheidende Rolle im Wasserzyklus. Die Bedeutung der aufstrebenden Märkte ist in den letzten zehn Jahren deutlich gewachsen. Allein in den letzten drei Jahren seit 2007 hat ihr Anteil am Portfolio des PF(LUX)-Water von nur 1% auf 18% zugenommen. Und die Bedeutung von Unternehmen in aufstrebenden Ländern dürfte auch in Zukunft weiter wachsen.


Aus der Presse

Lesen Sie weitere Presseartikel und Chroniken.


 

Dieser Artikel wurde in der Tageszeitung Le Temps vom 22. March 2010 auf Französisch veröffentlicht.


Wasser - Eine strategische Ressource des 21. Jahrhunderts

28. Juni 2010

Wasser: eine Quelle für Leben und … PerformanceLaut den Vereinten Nationen (UNO) leiden über 1,1 Milliarden Menschen unter Wassermangel und 4 Milliarden Menschen weltweit müssen auf Wasseraufbereitungssysteme verzichten.

 
 

Denis SchmidliSenior Product Manager 
Pictet-Water
Zürich


 

Zudem geht die UNO, die den 22. März zum „weltweiten Tag des Wassers“ ernannt hat, davon aus, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 um 40% auf 9 Milliarden Menschen anwachsen wird. Die Menschen in Entwicklungsländern wie China und Indien konsumieren ausserdem aufgrund ihrer zunehmenden Kaufkraft immer mehr Güter, zu deren Erstellung Wasser benötigt wird. Ein Beispiel ist Fleisch. Seine Herstellung benötigt doppelt so viel Wasser wie jene von Getreide. Verschiedene Studien zeigen, dass die Nachfrage nach Süsswasser doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung.

Wasser ist somit eine strategische Ressource des 21. Jahrhunderts, genau wie die Energieressourcen. Die Investitionen in die Infrastruktur für Wassergewinnung und -aufbereitung müssen daher weltweit weiterentwickelt werden.

Die Entwicklung des Wassermarktes der kommenden Jahre kann anhand einiger Daten verdeutlicht werden. In China erreichten die Investitionen in Wassererhaltungsprojekte im Jahr 2009 eine Rekordhöhe von 142,7 Milliarden Yuan (20,9 Milliarden Dollar) und damit doppelt so viel wie im Jahr 2008. Dieser Trend dürfte sich im Laufe der nächsten Jahre noch verstärken, wenn Peking seine ehrgeizigen Wirtschaftsziele erreichen und soziale und politische Unruhen im Zusammenhang mit Wasserknappheit vermeiden will.

In den westlichen Industrieländern sieht z.B. die Europäische Union zwischen 2006 und 2025 aufgrund von strikteren Richtlinien Investitionen in neue Infrastrukturen in Höhe von insgesamt rund 350 Milliarden Euro vor. Die Amerikaner dürften ihrerseits bis 2019 zirka 900 Milliarden Dollar in diesen Bereich investieren.


Investitionen in Wasser nicht nur verbesserte menschliche Lebensbedingungen erreicht werden, sondern auch attraktive Performancewerte.

 

Die Staaten werden die Problematik der steigenden Wassernachfrage jedoch nicht alleine lösen können. Da zahlreiche Länder nach Möglichkeiten suchen, ihre Verschuldung zu reduzieren, müssen die Industrien und Individuen auch weiterhin auf den Privatsektor setzten. Dieses Marktsegment – Outsourcing genannt - entspricht bereits einem hohen Volumen mit einem geschätzten Jahresumsatz von 260 Milliarden Dollar.

Die aufgeführten Überlegungen verdeutlichen das Ausmass der Herausforderungen der kommenden Jahre. Es stellt sich daher die berechtigte Frage, ob wir diese Herausforderungen meistern können. Theoretisch ja, denn Wasser ist, beispielsweise im Gegenteil zu Öl, eine erneuerbare Ressource. Der Wasserzyklus ist ein geschlossener Kreislauf. Von der Erde und insbesondere den Weltmeeren steigen Wassermoleküle in die Atmosphäre, um dann als Niederschlag wieder vom Erdboden aufgenommen zu werden. Die Gesamtquantität vorhandenen Wassers bleibt somit über die Zeit hinweg stabil. Die Menschen können davon jedoch direkt nur 0,25% nutzen, da sich die restlichen 99,75% aus Meer- und Gletscherwasser sowie Abwasser zusammensetzen.

Die weltweite Nachfrage nach Trinkwasser wird auch in den kommenden Jahrzehnten das Angebot übersteigen und damit zu einem Preisanstieg führen. Heute beträgt das Volumen des weltweiten Wassermarktes 500 Milliarden Dollar und sein Wachstum liegt stabil bei jährlich 6%. Zahlreiche börsenkotierte Unternehmen profitieren von diesem Aufschwung und bieten den Anlegern äusserst attraktive Perspektiven. Ein besonders viel versprechender Sektor ist jener der Entsalzungstechnik für Meerwasser, der die höchsten Wachstumssätze aufweist. Diese Verfahren ermöglichen, in Regionen, in denen Trinkwasser selten ist, aus Meerwasser zu vernünftigen Kosten Trinkwasser herzustellen.

Die Erfahrung zeigt, dass die rigorose Auswahl der Unternehmen des Wassersektors – die aufgrund ihrer Wettbewerbsvorteile, ihrer Wachstumsaussichten und ihrer Bewertungen ausgewählt werden – weiterhin langfristig deutlich bessere Ertragsperspektiven als Aktienindizes wie der MSCI World bieten. Somit können mit Investitionen in Wasser nicht nur verbesserte menschliche Lebensbedingungen erreicht werden, sondern auch attraktive Performancewerte.