Kundenzugang
Kontaktieren Sie Pictet
Pressearbeit
Direktzugang
EN | DE | FR | ES | IT
decrease font size increase font size

Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an uns.


Firmennamen

In einer Personengesellschaft muss wenigstens einer der Teilhaber den Namen der Bank tragen. Darum wechselte die Bank im Laufe ihrer Geschichte mehrfach ihren Namen, der seit 1926 als Pictet & Cie festgelegt ist.

 

  • De Candolle, Mallet & Cie (1805-1807)
  • De Candolle, Turrettini & Cie (1807-1812)
  • J. de Candolle & Cie (1812-1819)
  • De Candolle, Turrettini & Cie (1819-1841)
  • Turrettini, Pictet & Cie (1841-1848)
  • Edouard Pictet (1848-1856)
  • Edouard Pictet & Cie (1856-1878)
  • Ernest Pictet & Cie (1878-1909)
  • G. Pictet & Cie (1909-1926)
  • Pictet & Cie (seit 1926)

Die Ursprünge von Pictet & Cie

Am 23. Juli 1805 wird die "Banque de Candolle Mallet & Cie" gegründet. 1926 wird sie in Pictet & Cie umbenannt.

 

Die Anfänge der Bank

Am 23. Juli 1805 wird die Bank de Candolle Mallet & Cie1 gegründet. Bei ihrer Gründung stehen der Bank zwei Teilhaber, Jacob-Michel François de Candolle und Jacques-Henry Mallet, sowie drei Kommanditäre vor, Jean-Louis Mallet, Bruder des vorgenannten, Paul Martin und Jean-Louis Falquet, der nach der Restauration Premier Syndic war. Die kleine Bank richtet sich an der Cour St-Pierre ein, wo sie bis 1819 bleibt.



Vom Kommissionsgeschäft zu Beratung und Verwaltung

Laut Gründungsvertrag ist der Zweck der neuen Bank "das Kommissions- und Inkassogeschäft sowie der Handel mit verschiedenen Rohwaren". Dies entspricht dem damals üblichen Geschäft der Genfer Banken, deren bescheidene Anfänge praktisch ausnahmslos im Warenhandel lagen. Sehr früh schon gibt die Bank das Handelsgeschäft zugunsten der Beratertätigkeit auf. Sie berät ihre Kunden in finanziellen und kommerziellen Fragen und führt sie in die Kunst der Vermögensverwaltung ein. Dabei handelt es sich im Wesentlichen bereits um traditionelle Anlageberatung und Wechselkurstransaktionen.



Effekten und Risikostreuung

Schon die Geschäftsbücher der 1830er Jahre belegen, dass die Bank für ihre Kunden eine genügend grosse Anzahl von Titeln erwirbt, um eine gewisse Streuung der Risiken zu gewährleisten: ausländische Staatsanleihen, zu jener Zeit verbreitete Lotterieanleihen, inund ausländische Aktien sowie Tontinen aus Irland, Orleans und Turin.

Von 1850 an erweitert die industrielle Entwicklung in der Schweiz, in Europa und in den Vereinigten Staaten die Anlagemöglichkeiten ganz erheblich. So finden sich in den Portfolios Obligationen der nordamerikanischen Eisenbahnen, Aktien von Immobilienund Minengesellschaften und Versicherungsunternehmen.

 

1926 findet ein wichtiges Ereignis statt: Der Firmenname der Bank wird in Pictet & Cie umgeändert, den Namen, den sie auch heute noch trägt.

 

Fortsetzung Pictet & Cie im 20. Jahrhundert